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 Ausführliche Hormondiagnostik

 Abklärung von genetisch bedingten Störungen

 Begleitende individualisierte Hormontherapie

 Überprüfung der Stoffwechselauswirkungen der Hormontherapie

 Hilfestellung bei Problemen mit der Krankenkasse

Intersexualität und Transsexualität

Bei intersexuellen Störungen liegen aufgrund von veränderten Hormonwirkungen veränderte sekundäre Geschlechtsorgane vor. So kommt es zB beim ausgeprägten kongenitalen AGS  zur äußerlichen Vermännlichung mit kosmetischen Veränderungen bis hin zur Ausprägung  eines Penoids (starke Vergrößerund der Klitoris) bei genetisch eindeutig weiblichem Geschlecht ( Karyotyp XX).

Ein anderes Beispiel ist die Androgenresistenz, bei der es aufgrund der fehlenden Antwort des Körpers auf die männlichen Hormone zur Ausprägung eines weiblichen Phänotyps bei männlichem Karyotyp XY kommt, allerdings fehlen die primären Geschlechtsorgane Eierstöcke und Uterus.

Neben diesen physischen Störungen, die zum Teil einer endokrinologischen Behandlung bedürfen, behandeln wir auch Menschen mit Transsexualität.

Bei Transsexualität liegt bei eindeutigen äußerlichen Geschlechtsmerkmalen ein gegengeschlechtliche Empfinden vor.

Transsexuelle Personen werden durch eine gegengeschlechtliche Hormonbehandlung  und operative Maßnahmen behandelt.

Nach Sicherung der Diagnose und nach Vorlage eines psychologischen Attestes beginnen wir nach einigen Voruntersuchungen die hormonelle Therapie.

Diese soll bei Frau-zu-Mann Transsexuellen als erstes zur Blutungsfreiheit und parallel hierzu  im weiteren Verlauf zur äußerlichen Vermännlichung mit Veränderung des Körperbaus und der Stimme sowie Bartwuchs führen.

Bei Mann zu Frau-Transsexuellen kommt es im Verlauf der Therapie mit weiblichen Geschlechtshormonen zu einer weicheren Haut und weiblicheren Körpersilhouette, es kann ein gewisses Brustwachstum erwartet werden.

Außerdem stellen wir nötige Bescheinigungen und Atteste u.a. für die Änderung des  Namens sowie Eintragung des neuen Geschlechtes in den Identitätsnachweisen aus und geben Hilfestellung bei Planung, Beantragung und Nachsorge der geschlechtangleichenden  Operationen.

Chromosomale Verteilungsstörungen, Gendefekte

Es gibt chromosomale Störungen und Gendefekte, die mit fehlerhafter Anlage der Keimdrüsen einhergehen.

Oft liegt eine mangelnde oder gar fehlende Hormonversorgung vor, möglicherweise ist eine frühzeitige Erschöpfung oder gar ungenügende Funktion der Keimdrüsen zu erwarten.

Ein Beispiel ist das Turner-Syndrom, bei dem im Chromosomensatz nur ein X-Chromosom vorliegt ( Karyotyp XO). Betroffene Patientinnen haben oft zu kleine Eierstöcke, deren Funktion viel früher erlischt als bei Frauen mit einem kompletten Karyotyp XX und sind häufig kleinwüchsig.

Bei Männern ist das Klinefelter –Syndrom ein Beispiel, bei dem ein zusätzliches X-chromosom zum üblichen männlichen Karyotyp XY vorliegt, also Karyotyp XXY. Es besteht oft Hochwuchs sowie eine eingeschränkte Fruchtbarkeit.

Inter- bzw. Transsexualität geht häufig mit hormonellen Störungen, die behandelt, bzw. substituiert werden sollten, einher.

Auch die Chancen zur Erfüllung des Kinderwunsches können verbessert werden.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Probleme und Wünsche.